16. Dezember - Adventsgedanken

auf dieser Seite

Gedanken
Gedicht

Geschenk-Tipps
Gute Links



Ähnliche Themen

Adventskalender mit Gedanken und Gedichten



Weihnachts-Gedichte

Klassische
Moderne
Kurze
Lustige



Sprüche

Sprüche
Hoffnung
Leben
Liebe
zum Nachdenken
Weisheiten


mit Bilder Sprüchen, Gedichten und besinnlichen Texten. Schöne Adventsgedanken und Geschenk-Tipps.

Bild-Spruch zum 16. Dezember

drei brennende Kerzen

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke=offline (Karten, Mails, Basteln) gratis verwendet werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit.

(Karl Barth, 1886-1968)

Gedanken zum 16. Dezember

Freude in sich tragen

Ob es stimmt, was die Mystiker sagten, dass nur sie wüssten, was Freude eigentlich sei? Sie definierten nämlich Freude nicht als "Freude an", zum Beispiel an einem neuen Pullover oder an einem neuen Auto, also nicht an Materiellem, sondern als "Freude in".

Freude in Etwas, das in uns entsteht, in uns blüht und wächst. Freude im Herzen, in der Seele, die sich durch den Körper ihren Ausdruck verschafft in Form von Lächeln, Weinen, Tanzen oder freudigem Herumspringen, wie die Tiere, die ihre Freude am Dasein in dieser Weise zeigen.

Eine Freude also, die sich nicht an Gegenständen, nicht an Macht oder Lust festmacht. Eine Freude, die nicht auf Erfolg, Besitz und Sicherheit beruht.

Vielmehr eine Freude, die sich sogar durch den Kummer eine Bahn brechen kann, weil sie das Dasein bejaht.

(© Text von Monika Minder)

Glück ist

Glück ist Freude zu haben.

(aus Schottland)

Freude schenken

Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen, ist:
beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht
wenigstens einem Menschen eine Freude
machen könnte.

(Friedrich Nietzsche)

Eine Stunde der Raserei und Freude

Eine Stunde der Raserei und Freude!
O Wildheit! Halte mich nicht zurück!
Was ist's, das mich in Stürmen so frei macht?
Was bedeutet mein Jauchzen,
mitten zwischen Blitz und Unwetter?

O diese mystische Trunkenheit
tiefer zu schlürfen als irgend ein anderer!
O, wilde und wonnige Wehen!
Ich vermache sie euch, meine Kinder,
Euch erzähle ich sie, bedeutsam für euch,
o Bräutigam und Braut!

Ich, ganz euch hingegeben, wer ihr auch seid,
und ihr, mir hingegeben, einer Welt zum Trotz!

Zum Paradies zurück – Verschämte und Weibliche,
Euch zu mir zu ziehen, um euren Lippen zum erstenmal den Kuss eines entschlossenen Mannes aufzudrücken.

Den Knebel aus dem Mund zu nehmen,
Das Gefühl, heute und überhaupt:
ich bin genug, so wie ich bin.

Etwas noch Unbewiesenes!
Etwas in seelischer Entrücktheit,
Gänzlich frei von den Ankerketten
und Haken der andern zu sein,
Frei dahin fahren, frei lieben,
tollkühn und gefährlich stürmen,
Die Zerstörung stolz herausfordern, sie umwerben,
Höher zu steigen, in die Himmel der Liebe,
die mir winken,
Hinauf mit meiner trunkenen Seele!
Unterzugehn, wenn es sein muss,
Den Rest des Lebens zu sättigen mit einer Stunde
der Fülle und Freiheit,
Mit einer Stunde der Raserei und Freude!

(Walt Whitman 1819-1892, US-amerikanischer Dichter)

Aus: Lyrik, Grashalme, aus Kinder Adams.

Quelle: zeno.org

Freude erleben

Vergnügen macht mir, was mein Ego bestätigt.
Freude erlebe ich, wenn ich nichts mehr zur
Bestätigung des Ego brauche.

(© Michael Depner, Wuppertal)






Schöne Gedichte

Freud und Leid

Hast du ein grosses Glück errungen,
So trag' es mit Bescheidenheit:
Der Quell vielleicht, aus dem's entsprungen,
Bracht einem Ander'n tiefes Leid.

Und schlug ein Leid dir selber Wunden,
So tröste dich mit edlem Mut, –
Das Leiden, das du selbst empfunden,
Vielleicht tut's einem andern gut.

(Albert Roderich 1846-1938, deutscher Dichter und Aphoristiker)

Das Flüchtigste

Tadle nicht der Nachtigallen
Bald verhallend süßes Lied;
Sieh, wie unter allen, allen
Lebensfreuden, die entfallen,
Stets zuerst die schönste flieht.

Sieh, wie dort im Tanz der Horen
Lenz und Morgen schnell entweicht;
Wie die Rose, mit Auroren
Jetzt im Silberthau geboren,
Jetzt Auroren gleich erbleicht.

Höre, wie im Chor der Triebe
Bald der zarte Ton verklingt.
Sanftes Mitleid, Wahn der Liebe,
Ach, daß er uns ewig bliebe!
Aber ach, sein Zauber sinkt.

Und die Frische dieser Wangen,
Deines Herzens rege Gluth,
Und die ahnenden Verlangen,
Die am Wink der Hoffnung hangen -
Ach, ein fliehend, fliehend Gut!

Selbst die Blüthe Deines Strebens,
Aller Musen schönste Gunst,
Jede höchste Kunst des Lebens,
Freund, Du fesselst sie vergebens;
Sie entschlüpft, die Zauberkunst.

Aus dem Meer der Götterfreuden
Ward ein Tropfen uns geschenkt,
Ward gemischt mit manchem Leiden,
Leerer Ahnung, falschen Freuden,
Ward im Nebelmeer ertränkt.

Aber auch im Nebelmeere
Ist der Tropfen Seligkeit;
Einen Augenblick ihn trinken,
Rein ihn trinken und versinken,
Ist Genuß der Ewigkeit.

(Johann Gottfried von Herder 1744-1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe)

> Adventsgedanken zum 17. Dezember

< zurück zum Adventskalender






Glückwünsche
Freude schenken mit schönen Sprüchen zum Thema Glück und Liebe.

Die Offenbarung der göttlichen Liebe und Herrlichkeit
von Angela von Foligno.

Freude Wikipedia
Definitionen, Wissenswertes.

Geschenk- + Bücher-Tipps

Für die Freude entscheiden:
Gebrauchsanweisung für ein glücklicheres Leben







Lebensfreude für jeden Tag






24 Momente der Stille: Der spirituelle Adventskalender

Mehr Advents- + Weihnachts-Gedanken und Sprüche

Adventsgedichte kurze Weihnachtsgedichte
Weihnachtssprüche Weihnachtswünsche
Weihnachtsgrüsse geschäftlich Weihnachtzitate
Weihnachtsgeschichten Nikolausgedichte Liebe
Silvestergedichte Silvestersprüche Sprüche
Neujahrsgedichte Neujahrssprüche Leben
Neujahrswünsche Wintergedichte
Adventskalender online
Lustige Weihnachtsgedichte
Sprüche Hoffnung
zum Nachdenken

nach oben