9. Dezember - Adventsgedanken

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mit besinnlichen Texten, Sprüchen und Gedichten. Schöne und tiefe Gedanken für die Advents- und Weihnachtszeit.

Bild-Spruch zum 9. Dezember

Zwei rote brennende Kerzen

© Bild Monika Minder, kann für private Zwecke=offline (Karten, Mails, Basteln) gratis verwendet werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Wenn wir mehr Liebe in der Welt wünschen,
müssen wir anfangen selber mehr zu lieben.

(© Monika Minder)

Gedanken zum 9. Dezember

Was aber liebe ich, wenn ich dich liebe?

Nicht Körpergestalt noch zeitliche Anmut, nicht den Glanz des Lichts, der diesen Augen so lieb, noch die süssen Melodien bwechslungsreicher Gesänge, nicht der Blumen und wohlriechenden Salben und Gewürzen lieblichen Duft, nicht Manna und Honig, nicht Glieder, denen des Fleisches Umarmungen angenehm sind.

Nicht liebe ich dies, wenn ich meinen Gott liebe, und doch liebe ich ein gewisses Licht, eine gewisse Stimme, einen gewissen Geruch, eine gewisse Speise, eine gewisse Umarmung, wenn ich meinen Gott liebe, das Licht, die Stimme, den Geruch, die Speise, die Umarmung meines inneren Menschen;

wo meiner Seele leuchtet, was kein Raum fasst, wo erklinget, was keine Zeit raubt, wo duftet, was der Wind nicht verweht, wo schmecket, was keine Essgier vermindert und wo vereint bleibt, was kein Überdruss trennt.

Das ist es, was ich liebe, wenn ich meinen Gott liebe.

(Aurelius Augustinus 354-430, römischer Philosoph)

Quelle:Bekenntnisse des Augustinus, in der Übersetzung von Georg Hertling, zehntes Buch, sechstes Kapitel.

Liebe finden

Wer sich sucht, wird sich verlieren,
wer sich um meinetwillen verliert,
wird sich finden.

(Matthäus 10,39)

Die Kraft der Liebe

Auch mächtige Wasser
können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.

(Die Bibel, Hohelied 8,7)






Schönes Gedicht

Sonnett 157

Wie Gott anschauen ist das ew'ge Leben,
Und Niemand mehr da will, noch dürfte wollen,
So, Herrinn, hat in kurzem, kummervollen
Daseyn mir euer Anblick Lust gegeben.

Noch sah euch selbst ich nie so schön, wie eben,
Wenn Augen Wahrheit je dem Herzen zollen;
O süße Stund', aus der mir Heil entquollen,
Besiegend jeglich Hoffen, jeglich Streben!

Und müßt' ich nicht sobald darauf verzichten,
Nicht wollt' ich mehr; denn wenn sich manche nähren
Nur vom Geruch und solches gilt für Wahrheit,

Andre mit Wasser und mit Gluth beschwichten
Den Sinn, Dinge, die aller Süß entbehren, -
Warum nicht ich mit eures Blickes Klarheit?

(Francesco Petrarca 1304-1374, italienischer Dichter)

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