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Spezielle Gedichte der Liebe und Freundschaft für Weihnachts- oder Neujahrswünsche oder einfach so zum Danke sagen.

Die Zeit mit dir

Ich hab die Zeit mit dir
besetzt mit Glitzersteinen.
Ich hab sie eingerahmt und aufgehängt.

Hab mir die Stunden lang gesehnt
an frühlingshellen Tagen
und Blumen in Asphalt gepflanzt.

So mancher Augenblick
war Flötenspiel und Paukenschlag,
mal Tanz, mal Traurigkeit.

Ich hab die Zeit mit dir
im Innern festgehalten.
Du hast mir deine Spuren eingebrannt.

(© Gerti Kurth)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Gerti Kurth.

Physalis im Schnee

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mails) gratis verwendet werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Wo Handlungen zur Poesie werden, ist Liebe.

(© Monika Minder)

Welche Liebe

Die Blicke haben nichts an Sinn verloren,
und in dem Zauber, dem stillen
werden wir immer wieder neu geboren.

Es dunkelt, du nimmst meine Hand,
wie könnt ich je vergessen,
welche Liebe uns verband.

Wo ein Stern sich seinen Weg bahnt
hält Wärme ewig an.

(© Jo M. Wysser)

Singen hängt in der Luft

Glockenklänge hängen in der Weihnachtsluft,
singen an dir und träumen Sterne.
Wie Goldstaub und Tannenduft
behutsam, wie sich unsere Liebe mischt.

(© Monika Minder)

Wunsch

Er
O wenn wir Sterne wären, du und ich,
Mit Liebesglanz am schönen, blauen Himmel,
Und du mit mir den Nachtweg durchs Gewimmel
Mit Silberschrittlein gingst - wie wonniglich!


Sie
Ja, selig wär' ich, so zu folgen dir!
Doch ist's genug mir schon, darf ich nur wandern
So treu dir nach, wie ein Stern folgt dem andern,
Den Pfad, der auf zum Himmel führt von hier.

(Steingrimur Thorsteinsson, 1831-1913, isländischer Dichter)

hier gefunden






Weihnachtsfrühling

Komm, lass uns denken, es wäre heut,
Heute noch einmal wie damals vor Jahren,
Als unterm ersten Weihnachtsbaum
Junge Leute wir beide noch waren.

Drinnen im Zimmer der flimmernde Baum,
Draussen das lautlose Flockengestiebe,
Nur wir beide und niemand sonst -
Ja - noch ein drittes: unsere Liebe.

Ach, in dem Zimmer wie still es war -
Hörst du es noch, das selige Schweigen?
Siehst du die winkenden Träume noch
Aus dem Born der Verheissung steigen?

Träume - wo sind sie? Im rinnende Strom
Sind mit der Zeit sie dahin geschwommen,
Liebe - wo blieb sie? Ihr süsses Gesicht,
Ward es nicht alt und hat Falten bekommen?

Da, wo das selige Schweigen war,
Tobte da später nicht manchmal Gewitter?
Herzen voll Unmut, grollender Blick -
Ach, und von Worten der Mund so bitter?

Komm, es ist Weihnacht, am Himmel der Stern,
Ganz wie damals glänzt er noch heute,
Draussen drängen die Kinder sich
Ganz wie damals, glückselige Leute.

So wie ich damals den Baum dir geputzt,
Schmück' ich ihn heut dir mit Äpfeln und Nüssen;
Lass uns denken, es sei noch der,
Der sich freute an unsern Küssen.

Horch - da draussen auf Treppe und Gang
Kommt da nicht jemand verstohlenen Schrittes?
Türe auf - zu uns zweien herein
So wie damals kommt noch ein drittes.

Unsere Liebe ist wieder da!
Ach, wie dein Antlitz mir lächelt und leuchtet!
Wie das lockige Haar dich umwallt!
Wie dein Auge so süss sich feuchtet!

Komm, so wie damals komm an mein Herz,
Das vor allen dich einzig erlesen.
Kummer, Enttäuschung, Hader und Groll,
Alles, alles ist Traum nur gewesen.

Was unsre Herzen damals gefühlt,
Das war Wahrheit, ist es geblieben.
Weihnacht sagt's, und wir wissen es heut,
Dass wir uns lieben, dass wir uns lieben.

(Ernst von Wildenbruch 1845-1909, deutscher Schriftsteller)

Ein Licht ist immer da

Wegstreichen geht nicht,
ein Licht ist immer da.
Auch in der dunkelsten Nacht
sind Mond und Sterne wach,
brennt eine zarte Lampe,
erreicht dich ein liebes Wort.

(© Monika Minder)






Omnia vincit amor / Liebe erobert alle

So flecht ich versonnen mir Rosen ins Haar,
Und streue ihm Weihrauch und singe sein Lob.
Ich – die ich einstens erosvergessen
In wildem, frevelhaftem Vermessen
Die Arme zu goldenen Sternen erhob.

So schmück ich die Glieder mit buntem Geschmeid,
Und opfre dem Gotte, dem alles sich beugt.
Ihm – der allzeit das Zepter geschwungen,
Und dem, von zwei dunkelen Augen bezwungen,
Auch meine errötende Seele sich neigt.

(Julie Virginie Scheuermann 1878 - nach 1938, deutsche Lyrikerin, Malerin)

Weihnacht

Wie sonst zu frohem Weihnachtsfeste
Das Haus von Lichtern sich erhellt,
Da tönt Gesang, da jubeln Gäste,
Da jauchzt die sel'ge Kinderwelt;
Die Kinderwelt, die, gleich den Dichtern,
Den Himmel noch im Herzen führt
Und noch an Tand und bunten Lichtern
Ein köstliches Behagen spürt.

Heut' du und ich im dunkeln Hause,
Kein Dritter soll uns nahe sein –
Heut' du und ich in stiller Klause,
Von allen wir, wir ganz allein!
Die sonst mit mir dies Fest begangen,
Sie sind nicht da, sind weit von hier,
Dich halt' ich, meine Braut, umfangen,
Mein Alles dich – nichts fehlet mir.

Lass flammen denn die Weihnachtskerzen!
So golden flammt die Sonne kaum,
Als stolz und froh in unsern Herzen
Der Liebe goldner Weihnachtsbaum!
Und wie sonst Naschwerk, bunte Nüsse
Man von des Baumes Zweigen pflückt,
So haben Blicke, haben Küsse
Uns unsern Weihnachtsbaum geschmückt.

Nur du und ich! O lass sie glühen,
Die Kerzen nicht, die Herzen auch
Lass flammen, glühen und zersprühen,
Das ist der Liebe Festgebrauch!
Nur du und ich! In unsre Mitte
Nie dränge sich ein fremder Fuss,
Stets zwischen dir und mir der Dritte
Sei unsrer Liebe Genius!

(Robert Prutz 1816-1872, deutscher Schriftsteller)

Hingabe

Es müßte, was ich sang, bei Dir wie Duft
in den Gemächern liegen,
und meine Briefe müßten tief
in Deiner Truhe Fächern liegen;
und über Deinem leisen Schlaf müßt' all
mein Sehnen und mein Sorgen
wie lauter silbernes Geleucht des Mondes
auf den Dächern liegen.

(Max Bruns 1876-1945, deutscher Verleger, Übersetzer)






Sonett

Und jeden Tag geb ich in Deine Hände
Dir meine Seele dankesfroher hin
und weiß: mich zu verlieren, ist Gewinn,
weil ich mich nur in Deinem Licht vollende.

Daß ich so ganz mich täglich zu Dir wende,
ist, weil ich sonst nur eine Summe bin
von Taten und Gedanken ohne Sinn
und überall ein Anfang, nirgends Ende.

Ein Gott steht hinter diesen schlechten Dingen,
die sich in tollem Wechsel wirbelnd reihn,
und hält in einer Hand die vielen Sinne,

und Deine Fülle gießt auch den geringen
Gefäßen meines Lebens Inhalt ein,
und selig werd ich meiner Einheit inne.

(Siegfried Kawerau 1886-1936, deutscher Pädagoge)

Sei eine Blume

Wohl, oder sei eine Blume,
An meiner Brust erblühend,
Sei Stern, in meines Unglücks
Nächtlichem Dunkel glühend;
Und Morgenroth, mich letzend
Mit Freudenthau so rein:
O, sei in grosser Welt denn
Mein Alles Du allein.

(Pal (Paul) Guylai, 1826-1909, ungarischer Dichter)

4. Strophe aus dem Gedichte: an Emilie

Genie in Schönheit

Schönheit wie deine ist Genie. Ich fand
Durchklungen von Mysterien nicht so sehr
Den Herzensruf von Dante und Homer,
Nicht Buonarrotis nie vergessne Hand.

Der holden Lenzesflur, dem Sommerland
Spendet mehr Segen nicht das volle LEBEN,
Als dein Gesicht; ja, Liebeszauber weben
Sogar um seinen Schatten an der Wand.

Wie viele in der Jugend Dichter sind,
Doch für ein holdgestimmtes Herz ihr Lied
Durch allen Wechsel unbesiegt sich zieht,

So thut die mitleidlose, rauhe Zeit,
Deren Vernichtung nichts, was schön, entrinnt,
Doch deiner Schönheit Wundermacht kein Leid.

(Dante Gabriel Rossetti 1828-1882, englischer Dichter)

übersetzt von Otto Hauser 1876-1944.

Denk an den, in dessen Herzen

O denk' einmal an den, in dessen Herzen,
Dein Engelsbild so unverlöschlich lebt,
Der oft die Welt vergisst mit ihren Schmerzen,
Im süßen Traum von Dir beseligt schwebt.

(Carl Wilhelm Böttiger, 1807-1878, schwedischer Dichter)

1. Strophe aus dem Gedicht: In der Abschiedsstunde

Es ist etwas Grosses in der Liebe

Es ist etwas Großes um die Liebe; sie ist in Wahrheit ein großes Gut. Sie allein macht jede Last leicht und erträgt alles Ungleiche mit gleichem Muthe. Sie trägt Lasten, ohne sie zu fühlen, und macht alles Bittere süß und schmackhaft. Die Liebe zu Jesu ist edel; sie treibt zu großen Thaten und weckt die Begierde, immer vollkommener zu handeln. Die Liebe strebt aufwärts, und läßt sich durch niedere Dinge nicht fesseln. Die Liebe will frei seyn und entfernt von allem Weltsinn, damit ihr innerer Blick nicht getrübt werde, kein zeitlicher Vortheil ihr Fallstricke lege und kein Nachtheil sie niederbeuge. Nichts ist süßer, als die Liebe, nichts stärker, nichts höher, nichts ausgebreiteter, als die Liebe, nichts vollkommener. Im Himmel und auf Erden ist nichts besser als sie, denn die Liebe ist ausGott geboren, und sie kann in keinem erschaffenen Wesen, sie kann nur in Gott Ruhe finden.
Wer liebt, der siegt, läuft und ist voll Freuden; er ist frei und kennt keine Fesseln. Er gibt Alles für Alles und hat Alles in Allem, er ruht, über Alles erhoben, in dem Einen Höchsten, aus dem alles Gute hervorquillt. Er sieht nicht auf die Gaben, sondern wendet sich hinaus über alle Gaben zu dem Geber. Die Liebe kennt oft kein Maß, sondern flammet oft empor über alles Maß. Die Liebe fühlet keine Last, sie scheuet keine Arbeit und will mehr thun, als sie vermag; sie klagt über keine Unmöglichkeit, denn sie glaubt, sie könne Alles und dürfe Alles. Sie ist darum zu Allem tüchtig, vollführt Vieles und bringt so Manches zu Stande, was derjenige, der nicht liebt, ohnmächtig liegen läßt.
Die Liebe wacht, und schläft auch im Schlafe nicht. Keine Mühe ermüdet sie, die Klemme beklemmt sie nicht, der Schrecken erschreckt sie nicht, sondern gleicht einer lebendigen Flamme und einer brennenden Fackel bricht sie in die Höhe aus und dringt sicher durch. Wer liebt, der weiß, was dieß Wort sagen will. Die glühende Empfindung der Seele, die da ruft: "Mein Gott, du meine Liebe! du ganz mein und ich ganz dein", ist eine mächtige Stimme für das Ohr der Gottheit.

(Thomas von Kempen 1380-1471, deutscher Mönch und Mystiker)






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