Liegen Licht und Zauber erstmal in den Flocken,
gibts Gerüche wie in den Küchen der Kindheit
und ungezählte Träume hängen im Trocknen.
Leben läuft verschwenderisch mit der Zeit.

(© Beat Jan)

Weihnachtsgedichte Sprüche

Besinnliche Texte für die Weihnachtspost. Schöne Advents-, Weihnachts-, Silvester und Neujahrs-Gedichte. Poetische Sprüche, liebevolle Wünsche für die privaten und geschäftlichen Weihnachtsgrüsse. Anspruchsvolle Texte sowie Beispiele und Ideen für die Formulierung auf Karten oder in Briefen. Abgerundet mit tiefsinnigen Lebensweisheiten und kurzen Zitaten auf Bildern.

Besinnliches Weihnachtsgedicht:

Ein Stern ist da

Ein Stern ist da, er geht im Kreise,
wie eine Krähe, nur ist er leise.
Er leuchtet golden, zieht weiter Kreise,
besinnlich, fast schon weise.
Auf einmal bleibt er stehen und wundert sich,
sein Licht hat er auf die Menschen gelegt,
doch sie sehen es nicht, ihre Augen sind verklebt.

(© Hanna Schnyders)


Spruch in Weihnachtsbaumform in lilaweiss

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Wähle Worte mit Bedacht,
denke in die Tiefe,
schenke ungedacht
vor allem Liebe.

(© Monika Minder)

Witziges und nachdenkliches Weihnachtsgedicht:

An Weihnachten bestelle ich einen Baum

An Weihnachten bestelle ich einen Baum.
Einen Weihnachtsbaum. Einer der so richtig
im Wald stand, der Haus war und Schutz fürs
Vöglein, fürs andere Getier und fürs Pilzlein.
Einen Baum, an den ich Kerzen andogge
die richtig tropfen, auf den Teppich und
die von Oma geschenkten neuen Socken.
Und Bimbelzeugs häng ich an seine Ästchen,
dann hat die Katze was zum Lätschen.
Ich reiss am Baum und tu und richte,
bis mich das schlechte Gewissen
herausreisst aus meinem Traumkissen.
Ich denk jetzt über einen Elektobaum nach.
Nur, der braucht Strom, und das gleich mehrfach.
Mit diesem Gedanken kann ich mich
schlussendlich auch nicht wärmen,
und so entschliesse ich mich,
in diesem Jahr nur eine Kerze zu nehmen.

(© M.B. Hermann)

Z I T A T
Verantwortung fängt bei mir selber an. Sie führt vom Ich zum Wir und vom Wir zum Ich.

(© M.B. Hermann)

Schönes modernes Weihnachtsgedicht:

Wie jedes Jahr

Wie jedes Jahr ein bisschen Licht und Klang,
wir leben in finstren Zeiten sagt man.
Böses mit Gutem vergelten sei weise,
und wünschen nur wenig und leise.
Schnee flockt bedeutungsschwer,
wo jeder hat, was mehr ist als er.

(© Monika Minder)

Besinnliches kurzes Weihnachtsgedicht:

Jahre zur Ewigkeit

Wo sie fliessen, die Jahre zur Ewigkeit,
bewegt von zärtlichen Aufregungen -
Liebe, wo das Herz uns seinen Adel zeigt
und Arme liebevoll umfangen.

(© Hanna Schnyders)

W E I H N A C H T S G E D A N K E
Die Advents- und Weihnachtszeit kommt mir manchmal vor, wie in einen lichtlosen Raum hineinleuchten, um sichtbar zu machen, was sich dort verbirgt. Ohne jedoch zu sehen, was sich wirklich verbirgt. Ist uns möglicherweise die Aufmerksamkeit abhanden gekommen? Wir leben in einem Strom von Lichtern, fliessen mit den Anreizen von aussen und lassen uns berieseln. Sind wir höchstens noch aufmerksam abgelenkt oder was interessiert uns wirklich? Müssen wir erst durch einen Schock wachgerüttelt werden, um wieder intensiv am Leben teilnehmen zu können? Wach werden und sich aufmachen Richtung Weihnachten bedarf der Aufmerksamkeit für das, was in mir angelegt ist und ans Licht will. Jeden Sonntag ein Lichtlein mehr...

(© Monika Minder)

Lustiges Weihnachtsgedicht:

Ein Rentier rennt

Ein Rentier rennt, weils Ren-tier heisst.
Manchmal zieht es einen Schlitten.
Dann ist es ein Ziehrentiersschlitten.
Vorne auf dem Schlitten hockt ein Weihnachtsmann.
Jetzt ist es ein Ziehrentierweihnachtsmannschlitten.
Hinten auf dem Schlitten sind die Geschenke.
Was können wir daraus ablenken?
Ziehrentierweihnachtsmanngeschenkeschlitten.

(© Milina A.L.)

> mehr lustige Weihnachtsgedichte

Tiefsinniges kurzes Weihnachtsgedicht in Reimform:

In der Liebe

So ganz in der Liebe und im Augenblick
füllt sich das Herz mit tiefem Glück.
Und Werte werden, wo wir hingerissen
und nicht, wo wir vermissen.

(© Monika Minder)


Spuren im Schnee

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Bild-Text:

ALLES IST WEG, AUCH DIE LIEBE.

(© Monika Minder)

Schönes kurzes Weihnachtsgedichtchen. Passt zum Beispiel für die Mama und geht auch als Geburtstagsspruch:

Ich denke dein

Love on the brain
soll heissen, ich denke dein.
Und wenn ich auch fern,
ich bleib dein Kind,
ich hab dich gern.

(© Jo M. Wysser)

S P R U C H
Der Zauber der Hoffnung kennt unendlich viele Lichter, die sich nicht löschen lassen.

(© Monika Minder, der Zauber der Hoffnung)

Eines der bekannten Weihnachtsgedichte von Monika Minder:

Verzaubert liegt die Welt in weiss

Verzaubert liegt die Welt in weiss
Noch immer fallen Flocken leis.
Verzaubert scheint die Sternenzeit
Und immer wieder werden Herzen weit.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Innigkeit, wo wir gemeinsam wünschen, hoffen oder träumen und damit etwas teilen.

(© Monika Minder)

Trostgebet

Du Ruhe, aller Trösterin, komm wieder,
zeig in der Traurigkeit mir deine Güte,
zeig in der Dunkelheit mir deine Lieder,
zeig in der Liebe deine Blüte.

Du Stille, aller Trösterin,
komm wieder.

(© Beat Jan)

pinkfarbener Hintergrund, Spruch mit weisser Schrift

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Bild-Text:

Zu leben ist Glück,
zu lieben Pflicht .

(© M.B. Hermann)

Es schneit

Von so weit oben und doch so nah,
wie Punkte gross und klein,
lautlos schwebend
kommt ein Jubel Glück daher.
Einzeln und gepaart hauchen sie hernieder,
überfiedern die dünnsten Ästchen,
die kleinsten Ritzen, vertrauensvoll
und optimistisch wird leicht zu schwer,
klein zu gross.

(© Monika Minder)

Z I T A T
In der Träne des Glücks und des Schmerzes fühlen wir die Tiefe des Lebens.

(© M.B. Hermann)

Weihnachten

Der Weihnachtsmann, bekannt für süsse Leckereien,
liebt nichts mehr als grosse Bäckereien
und üppig schöne Frauenbeine.

Sein Herz geht auf bei jedem Schritt, eh Duft.
Wie liegt doch wieder Liebe in der Luft.

Mal hier einen Stollen genascht, mal dort,
probieren muss man schliesslich vor Ort.
Und abends dann ein Bierchen zum Verweilen,
vorzugsweise bei süssen Frauenbeinen.

(© M.B. Hermann)

Frohe Stunden nutzen

Wie viel Sinn im Brauchen deiner frohen Stunden,
im Erkennen deiner goldnen Zeit.
Was ist, wenn sie so ungenutzt verschwunden?
Ein kleiner grosser Raub der Ewigkeit.

(© Jo M. Wysser)

S P R U C H
In der Leichtigkeit schwingt der Ernst der Seele, im Ernst ruht die Leichtigkeit des Herzens.

(© Jo M. Wysser)

Lichtglanz

Da hatte die Dunkelheit plötzlich einen Lichtglanz
und im Wort erhellte sich ein verborgener Sinn.
Der Zauber der Liebe, des inneren Glücks,
tiefer und zarter als alles.

(© Monika Minder)


pinkfarbener Hintergrund, Spruch mit weisser Schrift

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für private und geschäftliche Karte kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text:

Wo unser Herz die Stille kennt,
kann es zur Wahrheit finden.

(© Monika Minder)

> mehr Monika Minder Weihnachtsgedichte

Weihnachtsgedichte und Sprüche für Kinder

Christkind ist da

Jetzt summen die Englein ein Liedchen:
Das Christkind ist da, das Christkind ist da.
Alle Tiere im Stall singen Traritrara, Traritrara.
Sogar der Esel wackelt mit dem Kopf: i-A, i.A.

(© Milena A.L.)

Schlingelwicht

Ich sage nicht, es ist jetzt Weihnachten,
weil Weihnachten immer sein sollte.
Aber das verstehst du noch nicht,
du kleiner Schlingelwicht.

"Doch, ich versteh das schon,"
sagte der kleine Schlingel im harschen Ton.
"Tu nicht immer so mit mir.
Wenn Weihnachten immer sein soll,
sei lieb mit mir."

(© Monika Minder)

> Schlingel Weihnachtsgeschichte

Bekannte unbekannte klassische gemeinfreie Weihnachts-Gedichte und Sprüche

Weihnachten

Markt und Strassen steh'n verlassen
still erleuchtet jedes Haus
sinnend geh ich durch die Gassen
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt
tausend Kindlein steh'n und schauen
sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freie Feld
hehres Glänzen, heil'ges Schauen
wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen
aus des Schnee's Einsamkeit
steigt's wie wunderbares Singen
Oh Du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff, 1788-1857, deutscher Dichter, Novellist und Dramatiker)

Die heilgen drei Könige aus Morgenland

Die heil'gen drei Könige aus Morgenland,
Sie frugen in jedem Städtchen:
Wo geht der Weg nach Bethlehem,
Ihr lieben Buben und Mädchen?

Die Jungen und Alten, sie wußten es nicht,
Die Könige zogen weiter;
Sie folgten einem goldenen Stern,
Der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehn über Josehs Haus,
Da sind sie hineingegangen;
Das Oechslein brüllte, das Kindlein schrie,
Die heil'gen drei Könige sangen.

(Heinrich Heine, 1797-1856, bedeutender deutscher Dichter)

S P R U C H
Jede wahre Sehnsucht im Menschen ist ein verborgener Flügel zur Heimat.

(Otto Heinrich Graf von Loeben, 1786-1825)

Nimm mir die Liebe

Nimm mir die Liebe, was bin ich?
Der Ärmste unter den Armen!
Laß mir die Liebe, ich bin reicher
als Könige sind.

(Siegfried August Mahlmann, 1771-1826, deutscher Schriftsteller)

Z I T A T
Wahre Liebe öffnet die Arme und schließt die Augen.

(Vinzenz von Paul, 1581-1660)

Die Liebe ist beredt

Die Liebe ist beredt, sie braucht sich nicht zu schämen,
Sie nimmt im Geben und gibt im Nehmen,
Allein verschämt, verstummt die Dankbarkeit.
Wie darf die Arme sich in Worten zeigen?
Tief in dem Herzen ein geweihter Platz
Verbirgt sich der Gefühle heiliger Schatz;
Wer tief empfindet, spricht durch Schweigen.

(Salomon Hermann Mosenthal, 1821-1877, deutscher Dramatiker und Librettist)

Bester Inhalt meiner Lieder

Dir, bester Inhalt meiner Lieder,
dir tönt dies Lied der Lieb und Luft.
Dein Tag, der schönste Tag kommt wieder,
und Freude klopft in meiner Brust.
Sie klopft; das Herz fühlt mit Entzücken
dein Wohl, die Kraft, sich zu beglücken.

(Johanne Charlotte Unzer, 1725-1782, deutsche Dichterin, Philosophin)

Erste Strophe des Gedichtes: An Damis Geburtstage.

Z I T A T
Liegt nicht in jedem grossen Augenblick, gleichviel ob er hell oder dunkel, richtig oder fasch, ein Glück?.

(Christian Morgenstern, 1871-1914)

Weihnachten

Markt und Strassen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen -
O du gnadenreiche Zeit!

(Joseph von Eichendorff, 1788-1857, Lyriker und Schriftsteller)

Z I T A T
Es ist das Herz, das beredt macht.

(Quintilian, um 30-96, römischer Rhetor)

Gib deinem Herzen ein Zeichen

Gieb deinem Herzen ein Zeichen,
daß die Winde sich drehn.
Hoffnung ist ohne gleichen
wenn sie die Göttlichen sehn.

Richte dich auf und verharre
still in dem großen Bezug;
leise löst sich das Starre,
milde schwindet der Bug.

Risse entstehn im Verhängnis
das du lange bewohnt,
und in das dichte Gefängnis
flößt sich ein fühlender Mond.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, deutsch-österr. Dichter)

Z I T A T
Das erste Vorgefühl von Ewigem:
Zeit haben zur Liebe.

(Rilke)

Weihnachten

Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle,
Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit
Und ein schlichtes Glück streut auf die Schwelle
Schöne Blumen der Vergangenheit.

Hand schmiegt sich an Hand im engen Kreise
Und das alte Lied von Gott und Christ
Bebt durch Seelen und verkündet leise,
Daß die kleinste Welt die größte ist.

(Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller, Kabarettist)

Z I T A T
Ich bin kein Weiser, ich werde es auch nicht werden. Verlange deshalb von mir nicht, dass ich mich mit den Besten auf gleiche Stufe stelle, sondern dass ich etwas besser bin als die Schlechten. Das genügt mir: täglich von meinen Fehlern abzulegen und meine Irrtümer zu korrigieren.

(Seneca, ca. 1-65 n.Chr., römischer Philosoph)

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, deutsch-österr. Dichter)

> mehr Rilke Weihnachtsgedichte

> Es treibt der Wind im Winterwalde mit Interpretation

Weisheiten des Lebens

Tiefsinnige Zitate von weisen Denkern aus verschiedenen Kulturen und verschiedener Zeiten..

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Mit Ideen und Beispielen für die Formulierung von Weihnachtswünschen und Grüssen. Mit Gedichten, Zitaten und schönen Spruchbildern zum Ausdrucken.

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Weihnachtsgedichte für Kinder

Lustige und besinnliche Weihnachtsverse und kurze Sprüche für grosse und kleine Kinder. Zum Aufsagen, Vortragen oder Schenken. Diese Weihnachtsgedichte gehen auch für Senioren.

Geburtstagssprüche kurz

Liebevolle poetische Sprüche und kurze Zitate für Glückwünsche zum Geburtstag, mit hilfreichen Textbeispielen für die Formulierung der Gratulation auf Karte.

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