Lass dich nicht verbittern;
die Tage brauchen Zeit;
Die Welt braucht gleichermassen
Geist und Heiterkeit.

(© Milena A.L.)

Corona

Zuversicht ist in diesem Jahr gerade zur Advents- und Weihnachtszeit besonders wichtig und für ein friedliches und gesundes Hinübergleiten ins neue Jahr. Corona hat uns getroffen, aber auch gestärkt. Besinnliches und Fröhliches wollen wir vereinen. Nachdenken über das, was war und ist und werden könnte, oder sollte. Aber auch loslassen und der Hoffnung und Zuversicht Raum geben. Hier erhalten Sie kritische und tiefsinnige Gedanken und Texte. Liebevolle und dankbare Gedichte und kleine Sprüche für Weihnachts- und Neujahrsgrüsse.

Zudem gibt es gute Links und tolle Geschenk-Tipps und Stoffmasken mit Mustern

Licht ist mehr als Energie. Licht ist die Erkenntnis dessen, was Erkennen ist.

(© Hanna Schnyders)

brennende Kerze mit Plätzchen und Aufschrift Frohe Weihnachten

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Bild-Text
FROHE WEIHNACHTEN

Freiheit...

... beginnt in der Unfreiheit.

(© Monika Minder)

Corona und Freiheit

Ob Mini- oder richtiger Lockdown, wir werden durch Corona in unseren gewohnten Aktivitäten eingeschränkt. Ist das aber zwangsläufig eine Beraubung unserer Freiheit? Und was heisst eigentlich Freiheit?

In erster Linie sind die Kontakteinschränkungen, Abstand, Hygieneregeln und Maske tragen, Massnahmen, die das Virus Covid19 eindämmen sollen. Schliesslich gibt es noch viele andere Krankheiten. Würde alles zur selben Zeit ausbrechen, kann es für Spitäler und die Gesellschaft eine zu grosse Herausforderung werden. Das ist schon mal wichtig zu wissen.

Zu Hause bleiben und Kontakte minimieren, macht vielen Menschen Mühe. Das ist verständlich. Nicht alle sind als Leseratten geboren und können sich stundenlang in ihr Zimmer verziehen oder sich sonstwie selbst beschäftigen. Auch ist es nicht einfach, eine Krise anzunehmen, sie auszuhalten und zu verarbeiten. Gerade, wenn es eine noch nie dagewesene ist, wie die aktuelle Situation mit Corona. Wer im Leben schon viele Krisen gemeistert hat, wird die aktuelle womöglich besser annehmen können.

Wie alles Neue, macht das zuerst aber einfach Angst und ohnmächtig, aber auch wütend und frustriert. Einige akzeptieren die Entscheidung der Regierung sofort, andere möchten sich dagegen auflehnen. Sie fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Die Massnahmen bei Pandemien sind aus der Geschichte bekannt. Während der Spanischen Grippe, eine Influenza-Pandemie, ein Virus, der zwischen 1918 und 1920 viele Millionen Todesopfer forderte, wurden Qurantänemassnahmen eingeleitet. Einige Städte ordneten das Tragen von Mundschutz an. Es gab Empfehlungen, Menschenmengen zu meiden, Mund, Haut und Kleider reinlich zu halten und die Fenster möglichst häufig geöffnet zu lassen.

Vor so einem Virus sind wir Menschen alle gleich. Folglich tun wir gut daran, den Ratschlägen der Regierung zu vertrauen. Wir brauchen eine Hand, die jetzt sagt, was zu tun ist. Sich dagegen auflehnen und sich an irgendwelche Verschwörungstheoretiker halten, braucht nur unnötig Energie, und das wiederum schwächt das Immunsystem.

Akzeptieren und das beste daraus machen, ist in diesem Fall die sinnvollere Alternative. Und sich über seriöse Seiten informieren.

Auflehnen und sich wehren gegen unser System wäre womöglich im Vorfeld die bessere Alternative gewesen. Über Jahrzehnte haben wir diese Politik mitgemacht und uns an alles angepasst. Obwohl vieles quer diskutiert wurde, getan hat sich wenig bis gar nichts. Ich nenne nur einige Bereiche: Löhne, Klima, Überbauungen, Verschiebung von Produktionen nach China oder sonstiges Ausland, Ausbeutung, Ungerechtigkeiten....

Wir haben uns nie gewehrt dagegen. Die meisten sind noch nicht mal an die Urne gegangen. Wir hatten viel zu tun mit der Technik, den neuen Medien, und auf diesem Weg haben wir vieles links liegen gelassen. Auch Rückzug und das Nachdenken über eigene Bedürfnisse. Im Netz wird uns täglich vorgeschlagen, was wir uns ansehen und kaufen sollen. Täglich folgen wir diesen Vorschlägen ohne uns Gedanken zu machen, was wir wirklich brauchen und möchten. Wenn wir von Freiheit sprechen, dann ist doch gerade dieses Verhalten eine der grössten Unfreiheiten, die wir uns selbst zuzuschreiben haben.

Es ist eben auch bequem, unmündig zu sein.

Wenn jemand etwas lernen soll aus dieser Krise, dann wir alle. Es ist die grösste Chance für unser System, sich den wirklich relevanten Dingen zu widmen und Geld dort auszugeben, wo es um Menschen geht, nicht um Macht und Ausbeutung.

Jedes Jahr zahlen wir mehr Versicherungen, Steuern und sonstige Prämien, ohne dass sich der Lohn entsprechend angepasst hätte. Was mit diesen Geldern geschieht, wissen wir, dennoch haben wir uns nie dagegen gewehrt. Jedes Jahr werden grosse Konzerne grösser und mächtiger, und wir abhängiger von ihnen, weil kein Wettbewerb besteht. Ich nennen nur Google und Amazon.

Zuerst waren es die kleinen Dorf- und Bezirksläden, die den grösseren Einkaufszentren weichen mussten. Weil man dort viele Produkte mehr und billiger kaufen konnte, fanden wir das gut. Es war bequem. Über die Herstellung der Ware, das Wie und Wo, haben wir uns damals noch keine Gedanken gemacht. Wir sind einfach mitgeschwommen in diesem Überfluss. Gespart haben wir damit aber nichts, schon gar nichts von unserer Freiheit. Denn diese Grossen bestimmen, was wir wo zu kaufen haben.

Freiheit beginnt in der Unfreiheit, habe ich anfangs gesagt. Während Corona müssen wir möglichst zu Hause bleiben und Kontakte klein halten. Viele fühlen sich unfrei, wenn sie ihren gewohnten Wegen nicht nachgehen können. Gewohnheiten sind Fluch und Segen. In Krisenzeiten sind sie besonders wichtig, weil sie Vertrautheit schaffen. Das gibt Halt und Kraft. Daneben werden wir aber von ihnen gesteuert und in Abhängigkeit gehalten.

Gewohnheiten können wir trotz Lockdown und Einschränkungen weiter pflegen. Dafür braucht es ein bisschen Kreativität. Kann man zum Beispiel nicht ins Restaurant, geht man auf eine Parkbank oder in den Wald und nimmt sich den Kaffee oder Tee in einer Thermoskanne mit. Wer in der Wohnung genügend Raum hat, lädt nur einen Freund/eine Freundin ein. Statt im Fitness-Studio Sport zu machen, kann man die Wohnung auf- oder umräumen, Gymnastik machen oder laufen gehen.

Dieses "Umbauen" von gewohnten Wegen macht uns nachhaltig flexibler. Später werden wir sehen, dass es immer mehrere Möglichkeiten gibt, Leben zu gestalten. Wir werden unabhängiger, wo wir hinterfragen und nach unseren Bedürfnissen umgestalten oder mithelfen, dass Änderungen geschehen.

Nähe und Distanz neu definieren, Freizeitbeschäftigungen umgestalten oder neue finden, Freunde und Kollegen anders treffen, das ein und andere Festgefahrene hinterfragen..., alles, was man sich ohne Corona vielleicht Ende des Jahres vornimmt, kann jetzt auch helfen. Und so wird Unfreiheit plötzlich zu Freiheit, weil wir den Mut haben, selbständig zu denken und zu handeln, und wie Kant sagte, aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit hinauszutreten.

Wir leben im 21. Jahrhundert. Angenommen wir hätten jetzt noch kein Internet, dann müssten wir wirklich kreativ werden. Ich bin sicher, wir würden aber noch viel mehr Freiheiten und Unfreiheiten auf- und entdecken.

(© Artikel von Monika Minder, 9. Nov. 2020)

Berührt, ...

... wo wir wirken und uns einbringen können
damit es anderen gut geht.

(© Marie A.H.)

Besinnlich und kritisch

Das Jahr war gross und hat uns auf die Probe gestellt. Einige mehr, andere etwas weniger. Ob die Auswirkungen von Corona unsere Sinne nachhaltig geschärft haben, wissen wir noch nicht. Sicher aber hat es unserem Bewusstsein einige Dinge noch näher gebracht. Vieles wussten wir, nur erreicht hat es uns nie so richtig. Es braucht schon tiefe Krisen, damit wir wach gerüttelt werden und nicht nur umdenken, sondern auch anders handeln. Wir sind gefangen in unserem eigenen kleinen System, unserem gewohnten Cloud wie auch im grossen, im weltlichen und politischen System.

Gefangen in Handelsabkommen mit China und anderen Ländern, mit Bestimmungen, die wir eigentlich als ungerecht, gar menschenunwürdig bezeichnen. Gefangen in der Verzweiflung, dem Drang nach immer mehr und immer billiger. Gefangen in der Unfähigkeit, andere Wege zu gehen und gewisse Dinge einfach klar zu stoppen. Corona hat gestoppt. Jedenfalls eine kleine Verschnaufpause lang. Ob es reichen wird?

Seit Jahren wissen wir von der Ausbeutung, wissen wir, was der Kauf von Billigprodukten an Ungerechtigkeiten nach sich zieht. Die Sätze aus den 60er Jahren klingen bis heute nach: wir lassen im Ausland produzieren, das ist billiger.

Alle wollten sie Billigprodukte anbieten, damit sie mehr verkaufen und mehr verdienen. Keiner dachte darüber nach, welche Auswirkungen das haben wird. Der ganze Waren-, Tier- und Menschenaustausch in der ganzen Welt hat sich um ein X-faches vermehrt. Es wird ein- und ausgeschleppt. Nicht nur Waren, auch Viren wie Covid19. Die Hygiene- und Umweltbestimmungen sind in anderen Ländern teils katastrophal.

Mit der Verlagerung von Produktionen und Herstellungen ins Ausland wurde dieser Austausch immens vergrössert und nicht nur das, wir haben uns damit selbst entwertet.

Fast alles wird irgendwo im Ausland hergestellt, nicht nur Kleider. Auch Medikamente, Autoteile, Spielzeuge, Bauteile, technische Geräte und vieles mehr. Die Schweiz, Deutschland und andere europäische Länder haben sich zu einem Basar entwickelt, der kaum noch etwas selber herstellt.

Bei solchen Verlagerungen gehen nicht nur Arbeitsplätze am Standort verloren, sondern auch Erfahrungen, Know-How und Kreativität. Kein Wunder, werden Menschen leer. Wenn eigene Ressourcen (Talente und Stärken) nicht eingebracht werden können, verkümmert die Seele.

Corona hat noch viel mehr als uns das System näher vor Augen geführt. Auch die Ungerechtigkeiten im eigenen Land haben sich klarer gefiltert. Schlechte Löhne und Arbeitsbedingungen, ungerechte Ausschüttung von finanziellen Mitteln, unmenschliche Haltung von Alten und Kranken, um nur einige zu nennen.

Corona hat aber auch zusammengeführt. Wir haben Solidarität gespürt und uns neu gefunden. Werte haben sich verändert. und vielleicht sind wir sogar ein kleines bisschen dankbarer geworden und demütiger. Was wünschenswert ist und ein zuversichtlicher Ansatz für das neue Jahr.

Zuversicht ist der Ansatz, der weiter geht als Hoffnung und Optimismus. Letzteres ist meist zu passiv. Mit Weitsicht und Handeln können wir bewegen und verändern.

(© H.S. Sam, 21. Juli 2020)

GEDICHTE - VERSE - SPRÜCHE

Beisammen

Wenn auch die Stunden uns entfernen,
sind wir doch beisammen wie die Sterne.
Siehst du, wie die Lüfte sich wenden,
kein Leben ohne Anfang, keins ohne Ende!

(© Hanna Schnyders)


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Alle, welche dich suchen

Alle, welche dich suchen, versuchen dich.
Und die, die dich finden, binden dich
An Bild und Gebärde.

Ich aber will dich begreifen
Wie dich die Erde begreift,
Mit meinem Reifen
Reift
dein Reich.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker)

S P R U C H kurz
Liebe ist teilen.

(© Monika Minder)

Es geht etwas um die Welt

Die Leute füllen den Keller mit WC-Papier.
Man könnte meinen, Toiletten würden verboten.
Bin gespannt, was der Weihnachtsmann bringt.
Vielleicht noch mehr Ver- und Gebote.
Wir wägen Vor- und Nachteile von Masken ab,
während die Tannen verdorren.
Mit Kerzen und Liebe hat das nichts zu tun.
Die Geschichte scheint nicht aus ihrer Haut
zu kommen und Angst macht verloren.

(© M.B. Hermann)

S P R U C H kurz
Durch die Finsternis leuchtet das schwächste Licht wie ein Sonnenstrahl.

(© Monika Minder)

Glück

Es ist so wenig, wessen man zu seinem Glück bedarf; es kommt da ganz auf den Reichtum der Seele an: ein lächelndes Kinderauge, ein schönes Gesicht, eine Blume in einem stillen Garten, ein Baum, der das Gold der Sonne trägt, eine wohlgeformte Vase, eine Perlenkette. Das Glück ist nichts himmelstürmendes. Es schleicht sich still in unser Herz hinein. Aber es geht ein Leuchten von ihm aus wie von einer Kerze, deren Schimmer einen Raum geheimnisvoll belebt.

(Paul Richard Luck, 1880-1940)

S P R U C H kurz
Kraft und Zuversicht entstehen, wenn wir voneinander lernen.

(© Hanna Schnyders)

Ballade des äusseren Lebens

Und Kinder wachsen auf mit tiefen Augen,
die von nichts wissen, wachsen auf und sterben,
und alle Menschen gehen ihre Wege.

Und süsse Früchte werden aus den herben
und fallen nachts wie tote Vögel nieder
und liegen wenig Tage und verderben.

Und immer weht der Wind, und immer wieder
vernehmen wir und reden viele Worte
und spüren Lust und Müdigkeit der Glieder.

Und Strassen laufen durch das Gras, und Orte
sind da und dort, voll Fackeln, Bäumen, Teichen,
und drohende, und totenhaft verdorrte...

Wozu sind diese aufgebaut? Und gleichen
einander nie? Und sind unzählig viele?
Was wechselt Lachen, Weinen und Erbleichen?

Was frommt das alles uns und diese Spiele,
die wir doch gross und ewig einsam sind
und wandernd nimmer suchen irgend Ziele?

Was frommt's, dergleichen viel gesehen haben?
Und dennoch sagt der viel, der „Abend“ sagt,
ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt
wie schwerer Honig aus den hohlen Waben.

(Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929, österreichischer Schriftsteller, Dramatiker, Lyriker, Librettist)

Hoffnung muss in der Zuversicht einen guten Boden finden, sonst kann sie hoffnungslos werden.

(© Milena A.L.)

Schneefeld mit Tannenwald und Sonne am Horizont

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Bild-Text
FROHE WEIHNACHTEN und ein gesundes und glückliches neues Jahr

Die Welt ist schön

Die Welt ist schön, die Welt ist gut, gesehn als Ganzes
Der Schöpfung Frühlingspracht, das Heer des Sternentanzes.

Die Welt ist schön, ist gut, gesehn im einzelst Kleinen
Ein jedes Tröpfchen Tau kann Gottes Spiegel scheinen.

Nur wo du Einzelnes auf Einzelnes beziehst
Oh, wie vor lauter Streit du nicht den Frieden siehst.

Der Frieden ist im Kreis, im Mittelpunkt ist er.
Drum ist er überall, doch ihn zu sehn ist schwer.

Es ist die Eintracht, die sich aus der Zwietracht baut,
Wo mancher, vom Gerüst verwirrt, den Plan nicht schaut.

Drum denke, was dich stört, dass dich ein Schein betört
Und was du nicht begreifst, gewiss zum Plan gehört.

Such erst in dir den Streit zum Frieden auszugleichen
Versöhnend dann soweit du kannst umherzureichen.

Und wo die Kraft nicht reicht, da halte dich ans Ganze;
Im ewgen Liebesbund steht mit dir Stern und Pflanze.

(Friedrich Rückert, 1788-1866, deutscher Dichter)

S P R U C H
Die Liebe wie das Leben brauchen zum Wachsen und Werden Veränderungen, so wie die Natur die Jahreszeiten.

(© Marie A.H.)

Du meines Lebens Licht

Die Wolken versanken
Dem fernen Westen zu;
Die trüben Gedanken
Gehn alle nun zur Ruh'.

Und wie das Licht
Durch Wolken bricht,
Gehst du mir auf im Herzen,
Du meines Lebens Licht -

Erfüllst mit deinem Frieden
Die ganze Seele mir;
So sind wir ungeschieden,
Ich lebe ja in dir.

(Georg Scherer, 1828-1909, deutscher Schriftsteller)

S P R U C H
Am Ende der Hoffnung werden wir uns wieder umarmen, Glück und Zuversicht teilen.

(© M.B. Hermann)

Das Glück hat uns gestreift

Das Glück hat uns gestreift,
Augen und Hände werden lebendig.
Leise Lieder färben die Zeit
und Dankbarkeit vollendet.

(© Jo M. Wysser)

Durch die Finsternis leuchtet das schwächste Licht wie ein Sonnenstrahl.

(© Monika Minder)

Schneemann mit Rübe im Gesicht, Halstuch und Mütze

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FROHE ZEIT

Stille Zeit

Die Tage rinnen leise hin …
Ein jeder bringt ein liebes Glück
Und eine liebe Sorge mit,
Und schau ich so den Weg zurück,
Den ich mit dir gegangen bin,
Da will es mir fast bange werden
Um so viel Seligkeit auf Erden.

(Anna Ritter, 1865-1921, deutsche Dichterin, Schriftstellerin)

S P R U C H
Ich glaube nicht, dass das zerstörte Alte schon etwas Neues ist.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926)

Grosse Stille

Grosse Stille über deinem weissen Reich,
Die Menschen träumen und Flocken fallen weich.
Ohne viel zu fragen,
Wir haben dich verstanden Welt.
Mehr in uns ruhen, wolltest du uns sagen,
Wir wissen, es ist höchste Zeit!

(© Monika Minder)

Z I T A T
Der Staat muss mehr als je der Sorger und Vater für alle sein und seine Macht nicht vorzüglich den schon Mächtigen, sondern vor allem den Schwachen widmen, oder doch so: Er muss eine Organisation sein, in der die Interessen aller Volksschichten gewahrt werden. Dabei wird es sich wohl von selbst ergeben, dass der Turm des Mammons etwas weniger hoch gebaut wird. [...] Ziel muss die soziale Gerechtigkeit sein.

(Jakob Bosshart, 1862-1924, Schweizer Schriftsteller und Philologe)

Wunder der Liebe

Mondbeglänzte Zaubernacht,
Die den Sinn gefangen hält,
Wundervolle Märchenwelt,
Steig' auf in der alten Pracht!

Liebe lässt sich suchen, finden,
Niemals lernen, oder lehren,
Wer da will die Flamm' entzünden
Ohne selbst sich zu verzehren,
Muß sich reinigen der Sünden.
Alles schläft, weil er noch wacht,
Wann der Stern der Liebe lacht,
Goldne Augen auf ihn blicken,
Schaut er trunken von Entzücken
Mondbeglänzte Zaubernacht.

Aber nie darf er erschrecken,
Wenn sich Wolken dunkel jagen,
Finsternis die Sterne decken,
Kaum der Mond es noch will wagen,
Einen Schimmer zu erwecken.
Ewig steht der Liebe Zelt,
Von dem eignen Licht erhellt,
Aber Muth nur kann zerbrechen,
Was die Furcht will ewig schwächen,
Die den Sinn gefangen hält.

Keiner Liebe hat gefunden,
Dem ein trüber Ernst beschieden,
Flüchtig sind die goldnen Stunden,
Welche immer den vermieden,
Den die bleiche Sorg' umwunden:
Wer die Schlange an sich hält,
Dem ist Schatten vorgestellt,
Alles was die Dichter sangen,
Nennt der Arme, eingefangen,
Wundervolle Märchenwelt.

Herz im Glauben auferblühend
Fühlt alsbald die goldnen Scheine,
Die es lieblich in sich ziehend
Macht zu eigen sich und seine,
In der schönsten Flamme glühend.
Ist das Opfer angefacht,
Wird's dem Himmel dargebracht,
Hat dich Liebe angenommen,
Auf dem Altar hell entglommen
Steig' auf in der alten Pracht.

(Ludwig Tieck, 1773-1853, deutscher Dichter, Schriftsteller)

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