Nachts durch die kalten Strassen,
die Geliebte ein Lichtermeer.
Allein auf der Brücke hör ich plötzlich
ein Weihnachtslied.

(© Milena A.L.)

Moderne Weihnachtsgedichte

Alle Jahre wieder suchen wir schöne Poesie mit einem Zauber von Besinnlichkeit. Hier erhalten Sie moderne Lyrik, niveauvoll inszeniert für besinnliche Stunden. Ob zum Nachdenken oder Schmunzeln, diese Gedichte, Reime und Verse passen hervorragend für Advent-, Weihnachten und Neujahr. Sie erzählen vom Licht, von Zuversicht und Hoffnung und Liebe. Was könnten wir jetzt gerade besser brauchen. Diese modernen Weihnachtsgedichte eignen sich für Kinder und Erwachsene, zum Aufsagen, Vortragen oder für Karten.

Zauber der Zeit

Wenn sich ein Zauber über die Häuser legt, möchten wir der Zeit Besinnlichkeit einhauchen. Zeit haben, um zu lauschen und zu fühlen, den Tee zu schlürfen und unter einem Lichtschweif eines Sterns ein bisschen glücklich zu sein. Welche Träume haben wir der Zeit hinterlassen, weil immer ein wenig Zeit fehlte? Und Mut. Vielleicht reicht es, sie auf eine Papieroberfläche zu kritzeln, ähnlich einer Wunschliste, und ihr damit den Weg zum Licht zu ebnen. Zeit haben, um den Träumen zu lauschen, und wer weiss, plötzlich erreicht uns der Schweif des Sterns doch noch, und wir machen uns auf den Weg zu neuen Ufern.

Ankommen und aufbrechen und ankommen.... der Zeit meinen Charakter aufdrücken und sie veredeln. Geschichten muss man gehen, damit sie bleiben. Und etwas sollte man ja später zum Erzählen haben. Und wenn nicht Geschichten, was dann? Vielleicht wäre das ja mal eine neue Idee für die Weihnachtsfeier, anstelle von langweiligen alten Klassikern eigene Geschichten erzählen. Ob man sie dafür eigens in Reime manövriert oder frei von der Leber erzählt, das überlasse ich mal Ihnen. Ich bin aber sicher, dass wird spannend. Aus dem wahren Leben, Gedichte und Geschichten zum Schmunzeln... Frohe Weihnachten!

(© Monika Minder)


Christbaumkugel rotweiss getupft auf Tisch

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Bild-Text:

Menschen des Vertrauens sind Brücken, damit wir den Mut und die Kraft haben, gewohnte Ufer zu verlassen.

(© Monika Minder)

Wenn ich ein Englein wär

Wenn ich ein Englein wär, flög ich über die Welt
hoch in den Himmel und wieder zurück.
Ich ging mit den Vöglein ins Bett,
hoch in den Bäumen ware unser Nest.
Wenn ich ein Englein wär,
flög ich neben dir her
und beschützte dich.

(© Beat Jan)

S P R U C H
Erinnerungen malen Bilder an den Horizont mit Goldsternen am Himmel, die ewig leuchten.

(© Beat Jan)

Lichtkreise

Lichtkreise in der durstigen Abendwelt,
kaum zu übersehen die Tannen, die in
den Himmel ragen, verschlungen im Glanz.
Dauerndes Rennen statt noch einmal leben.
Immer am Rand, nicht auf dem Weg.
Enthimmeltes Glück, wie Gedichte,
die man nie schreiben wird.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Wir eilen in der Hoffnung und hoffen in der Eile uns von uns selbst zu befreien.

(© Monika Minder)


brennende Kerzen und Christbaumschmuck

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Bild-Text:

FROHE WEIHNACHTEN!

Eine Stundenlücke

an allen tagen
eine stundenlücke in die zäune schneiden
den lärm der meldungen abstellen
den blick nach innen richten
spüren wie das licht über den zeiger wandert
den tagen
die wir mit unserem leben so lieben
eine wortpause verordnen
sich ein schweigen schenken
und nichts spüren
als die bewegung der wolkenschritte
an allen tagen
näher bei dir werden

(© Hermann Josef Schmitz)

Dieses Gedicht ist hier veröffentlicht mit freundliche Genehmigung von Hermann Josef Schmitz.

S P R U C H
Wenn wir unseren Ort neu sehen, den Himmel und von Kindheit sprechen, brauchen wir nicht mehr suchen.

(© Milena A.L.)

Ein kleiner Taum

Im Winter ist es fast immer kalt
und Weihnachtsbäume stehn im Wald.
Viele auch vor den Häusern,
geschmückt mit allerlei Geschmäuse.
Dort ein Stern und hier ein Baum,
dort ein Rentier, bei mir ein Traum.
Ein kleiner Traum so weit und fern,
damit er lebe, pflück ich mir einen Stern.

(© Jo M. Wysser)

Dankbarkeit

Wieder gehen wir einem neuen Licht entgegen. Die Geduld begleitet uns noch eine Weile, kurz sind die Tage. Der Winter trägt mit uns seine Trauer, seine Geduld und die Hoffnung. Wir wissen aus der Erfahrung, irgendwann muss es aufwärts gehen, müssen die Tage wieder länger werden. Diese Erfahrung macht uns reich, beschenkt uns. Sie lässt uns aushalten und uns in der Enge weit werden, damit Dankbarkeit Raum erhält.

(© Beat Jan)

S P R U C H - Z I T A T
Immer wieder die Möglichkeiten sehen, Leben neu zu entwerfen und überhaupt das Leben als Lebensentwurf, als etwas Kostbares und mir Aufgegebenes, immer wieder justieren Könnendes lieb zu haben.

(© Monika Minder)

Welkes Jahr

Jedes Licht will zur Liebe,
jedes Jahr zu Ende gehen.
Ewiges wird es nur geben,
wo nichts will siegen.

Auch der schönste Advent will
einmal Weihnachten und Liebe spüren.
Warte, Eilendes, bleib still,
wenn der Glitzer dich will entführen.

Fühl eigene Wünsche und wehr dich nicht,
lass sie einfach still gewähren,
lass vom Jahr, das sich bricht,
dich sanft nach Hause wehen.

(© Monika Minder)

Nach einer Idee von Hermann Hesse "Welkes Blatt"

Rückblenden und Vorgriffe

so will ich leise werden
und schauen wie ein wachsen wird
will mich verschließen vor dem lärm
der angepriesenen lebenslinien

so will ich würdevoll die träume hüten
und staunen wie der schnee sich ordnet
will schauen wie die wege werden
mit worten die das leben feiern

so will ich eine sehnsucht nähren
in dem die welt sich wieder besser hält
will mich in eines herzens atem fügen
und bleiben in der unbegrenzten liebe

(© Hermann Josef Schmitz)

Dieses Gedicht ist hier veröffentlicht mit freundliche Genehmigung von Hermann Josef Schmitz.

S P R U C H
Eine Lichtung kann überall entstehen, wo wir uns Licht werdend fallen lassen.

(© Monika Minder)

Da raschelt was

Hinter einem Baum im Wald da raschelt was.
Man sieht noch nichts, nur eine Zipfelmütz,
rotweiss mit einer grossen Kugel dran.
Vielleicht ist das der Weihnachtsmann!?
Nur, was macht er hinter diesem Tannenbaum,
hängt er vielleicht schöne buten Lichter an,
oder liegt er gar auf einer Weihnachtsfrau...?

Ach so, der musste mal.

(© Milena A.L.)

S P R U C H
Nur ja nicht alle Wünsche erfüllen, sonst haben wir keine Wünsche zum Wünschen mehr.

(© Milena A.L.)

Schneeflöcklein

Schneeflöcklein sehen aus wie Regentropfen,
die ihren Fallschirm aufgespannt haben.
Sie können tanzen und ans Fenster klopfen.
Sie sind unbeschreiblich weiss
diese sternförmigen Schneetropfen,
so dass man's fast nicht zu beschreiben weiss.

(© Monika Minder)

Die Zeit ist wieder so lieblich

Die Zeit ist wieder so lieblich
und Kerzen flackern gelb.
Wie wäre alles friedlich,
ohne Krieg ums Geld.

(© Jo M. Wysser)

S P R U C H
Gewinn: Türen öffnen, Farben speichern, achtsam mit den kleinen Dingen sein.

(© Jo M. Wysser)

Was für ein Geschenk

Man sagt, es wurde uns ein Geschenk gemacht,
mit der Liebe und dem Leben.
Nur an den Frieden wurde nicht gedacht,
und das ist Scheisse eben.
Jetzt müssen wir ihn uns selber backen
mit sieben oder acht Sachen.
Dabei sind wir nur schon überfordert,
wenn ein kleines Feuer am Baum lodert.

(© M. B. Hermann)

Weihnacht

Ein Bub am Strassenrand
trägt eine Schachtel in der Hand.
Da kommt ein reicher Herr
von sehr weit übers Land.

Er sieht wie wenig Geld
liegen auf der Schachtel Boden.
Er greift in seinen grossen Beutel
und füllt sie auf bis oben.

Der Bub kriegt purpurrote Ohren
unter seiner kargen Mütze.
Er rennt los und halb erfroren,
kommt er zu Mutter's Hütte.

Freudeschluchzend springt er
ins Stübchen. Hier ist es still:
"Mutter, Mutter, sieh Mutter,
es ist viel zu viel."

Weihnacht ist wie eine leere Schachtel,
mit Liebe füllen wir sie aus.
Und du mein Kind trägst mit Herz
freudig die Schachtel zu dir nach Haus.

(© Monika Minder)

Weihnachten

Was würdest Du machen, wenn Weihnachten wär´
und kein Engel würde singen.
Es gäbe auch keine Geschenke mehr,
kein »Süsser-die-Glocken-nie-klingen«.
Im Fernsehen hätte der Nachrichtensprecher
Weihnachten glatt vergessen.
Und niemand auf der ganzen Welt
würde Nürnberger Lebkuchen essen.
Die Nacht wäre kalt.
Dicke Schneeflocken fielen,
als hätt´ sie der Himmel verloren.
Und irgendwo in Afghanistan
würde ein Kind geboren.
In einem Stall, stell es Dir vor.
Die Eltern haben kein Haus.
Was glaubst Du, wie ginge wohl dieses Mal
eine solche Geschichte aus?

(© Jutta Richter, 1955)

Dieses Gedicht ist hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Jutta Richter.

Es freut sich wer

Wenn der Tag die Augen schliesst
und die Flocken leis den Garten bedecken,
das Bächlein unterm Eise fliesst,
freut sich der Schneemann in der Ecke.

(© Monika Minder)

Losgelöst

Losgelöst
schwingt ein Licht sich empor,
die Sterne spielen mit den Wolken.
Ich glaube, dass sie ankommen werden.
Sie leuchten heller, damit wir uns finden,
wo wir auf dem Weg sind.

(© Jo M. Wysser)

Die Katze hängt am Baum

Die Katze hängt am Baum,
nein, nicht am Katzenbaum,
am Weihnachtsbaum.
Sie hat die Kugeln baumeln sehen,
das hat sie angemacht,
diese vom Baum zu nehmen.

Ein Sprung, ein Satz
und schon hing sie am Ast.
Dabei hat sie der Kugel einen Schlag verpasst,
diese flog direkt auf Opa's Glatz,
Opa hat sich taumelnd hingesetzt,
derweil fiel die Kugel vom Kopf ins Netz.

Angler Opa hats geschenkt gekriegt,
den ganzen Abend fischte er nach einem Kasten Bier.
Er staunte nicht schlecht als die Kugel wippte,
hin und her in seinem Netz und plötzlich kippte.

Das war des Katzis Zeichen,
sie springt und kriegt die Kugel
zwischen ihre Pfotenreiche.
Was jetzt passierte, kann man sich schenken,
sie rannte mit der Kugel durch Türen,
spielte auf Tischen und Bänken,
sie wirbelte herum und jonglierte,
tanzte dabei Beethovens vierte...

Die Kugel war alsbald dahin,
die Gäste gingen nach Hause,
das war dann doch ein bisschen viel.

(© Monika Minder)

Wer weiss

Ach, so nichts mehr, was mich freut,
sogar die Rosinen im Kuchen sind rar gestreut.
Auch der Tannenbaum steht ganz allein,
ein paar Kerzlein sollten doch bei ihm sein!
Ich steck ihm welche an den Schoss,
wer weiss, vielleicht ist dann an Weihnachten
wieder mal der Bär los.

(© Beat Jan)

Weihnachtsgans

Noch hat die Weihnachtsgans
eine tiefgefrorne Gänsehaut.
Man kann darüber lachen,
doch dafür wurde sie geschlachtet.
Die Traurigkeit am Weihnachtsbaum,
überfällt sogar den Weihnachtsmann.

(© Monika Minder)

Es fegt ein Wind

Es fegt ein Wind ins Nasenloch,
der pfeifft Miau.
Die Katze schläft vor'm Ofenloch,
sie ist schlau.

(© Hanna Schnyders)

Schneeflöcklein

Schneeflöcklein, liebs Flöcklein,
Setz dich auf mein Röcklein.
Setz dich auf das Dächlein
Und aufs kleine Bächlein.

Schneeflöcklein, liebs Flöcklein,
Setz dich auf mein Näslein,
Setz dich auf das Tännlein,
Morgen soll alles weiss sein.

(© Beat Jan)

Zwei Schlingel unterm Tannenbaum

Unter einem grossen Tannenbaum
Stehen zwei pausbackige Schlingel,
Lugen mit staunenden Gesichtern
In die hellen Weihnachtslichter.

Dort oben gibt es jede Menge zu sehen:
Bunte Lichter, die kommen und gehen,
Sterne aus Goldpapier,
Anhänger aus Getier,
Glänzende Bimmeleien,
Glitzernde Spielereien.

"Davon könnte man doch naschen,
Mach auf deine Taschen!"
Sagt der kleinere Schlingel
Und reisst an einem Glitzerbimmel.

"Das macht man nicht,
Das ist gestohlen.
Du bist ein dummer kleiner Wicht!"
Meint der grössere verstohlen.

"Lass uns erfreuen an den kleinen Dingen
Staunen an den Lichterkerzen!
Lass in den Taschen deine Finger
Weihnachten ist im Herzen!"

Jetzt zieht er doch den Kopf ein bisschen ein,
Der kleine Schlingel.
Er möchte doch ein Guter sein,
Wenigstens an Weihnachten, nicht für immer.

(© Monika Minder)

Gedanken

Schöne Gedanken...

... denn das Leben ist schön

Im Leben von uns Menschen ist es inbegriffen, dass wir Höhen und Tiefen erfahren. Leben ist so, weil es nur so an Intensität gewinnt. Wir lernen und entwickeln uns vor allem dort, wo nicht immer alles rund läuft. Zum Teil können wir die Gestaltung unseres Lebens frei wählen und ganz individuell festlegen. Wir können uns sozusagen ein gutes Leben zimmern.

Kaum jemand stellt sich die Frage, wie das geht, ein gutes Leben führen. Muss es sich zum Beispiel glücklich anfühlen, muss es sinnvoll sein oder reicht der Begriff "gut". Und schon sind wir bei philosophischen Fragen: Was ist das Gute, was ist das gute Leben, was ist überhaupt Leben?

Allerdings sind sich die Philosphen noch nie einig gewesen, wie ein gutes oder glückliches Leben sein soll. Ansätze gibt es Haufenweise, und man darf sich davon durchaus etwas pflücken. Capre Diem, pflücke dir den Tag oder geniess den Tag. Auch, und gerade, wenn es nicht so gut läuft.

Weihnachten gibt uns Anlass über das gute oder schöne Leben nachzudenken, über das was war, und was noch ungelebt in uns schlummert. Manchmal antwortet das Leben selber auf unsere nicht gestellten oder auch gestellten Fragen. Das Schicksal zwingt uns in die Knie, es beflügelt uns oder schreit nach Rückzug... und so leben wir ganz allmählich in die Antwort hinein. Wie Rilke so schön sagte.

Auch nach der Coronakrise werden wir in Antworten hineinleben. Einiges wissen wir schon, anderes wird sich öffnen. Viele Menschen werden komplett in eine neue Situation geworfen, bei anderen läuft es ähnlich weiter. Mit dem Wissen, dass es schon ganz andere Krisen gegeben hat, welche von der Menschheit gemeistert wurden, dürfen wir aber ruhig zuversichtlich nach vorne und in ein neues Jahr schauen.

(© H.S. Sam)

Lebensweisheiten Neujahr

Tiefsinnige Zitate, besinnliche Sprüche und Gedanken für die Advents-, Weihnachts- und Neujahrszeit.

Lustige Weihnachtsgedichte für Kinder

Kurz und lang, modern und klassisch, hier gibt es witzige Weihnachtsgedichte und Sprüche für gross und klein.

Weihnachtssprüche

Besinnliche und schöne Sprüche, poetisch oder als Zitat für Karten oder zum Vortragen. Passen für private und geschäftliche Weihnachts- und Neujahrswünsche.

Schöne Geburtstagsgedichte

Für jede Jahreszeit die schönsten Gedichte zum Gratulieren und Glück wünschen. Von besinnlich über nachdenklich bis lustig. Schöne Geburtstagsgedichte und Sprüche für Karten und Geschenke.

Geschenk Tipps

Was ich an dir liebe





Liebe ist - Spruch auf Tasse

Tasse mit Liebe ist Spruch

Ich fülle Tassen mit Schokoherzen oder anderen Süssigkeiten und binde ein schönes Band ringsum. Das gibt liebevolle Geschenke. Zudem kann man Tassen für alles mögliche brauchen. Im Büro für Stifte, in der Küche für Besteck, im Bad für Zahnbürsten... Da sage mal einer, das sei ein langweiliges Geschenk. Diese schöne Tasse gibt es übrigens in in weiteren Farben und den Spruch auch auf anderen Geschenkartikeln wie Stofftaschen, Sofakissen, Thermobecher, Untersetzer uvm.

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