Tröstend legt sich Schnee auf die Tage
und wir gehen sachte einen Schritt weiter
als wir je zu wagen gedachten.

(© Monika Minder)

Weihnachts- Neujahrs- & Wintergedichte & Sprüche

von Monika Minder

Wenn das Jahr zu Ende geht und die besinnliche Zeit uns erreicht hat, kommen gute Texte gerade richtig. Das Jahr war gross und hat uns mit intensiven Erlebnissen emotional aufgewühlt. Einfühlsame Worte sind wichtig und heilsam, gerade für die Übergangszeit, wo wir das Jahr nochmals Revue passieren lassen. Hier erhalten Sie schöne Lyrik und Sprüche von Monika Minder. Tiefsinnige Gedichte, Reime und Sprüche für Weihnachtsgrüsse sowie Neujahrswünsche. Schöne und anspruchsvolle Poese, gute Aphorismen zur Advents-, Weihnachts-, Winter- und Neujahrszeit. Neue moderne Gedichte, kleine Anekdoten und besinnliche Worte.

Zuversicht

Zuversicht,
wo wir
Sterne sehen,
auch wenn
der Himmel
bedeckt ist.

(© Monika Minder)

Schönes Kerzenbild mit kurzem Spruch - zum Ausdrucken oder Versenden
Kerzen Bild mit vielen Flämmchen und Spruch Das Licht der Zeit von Monika Minder

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Bild-Text:

DAS LICHT DER ZEIT IST DIE GEDULD.

(© Monika Minder)

Auf Weihnachten besinnen

Schneeregen, der Winter ist auch nicht mehr, was er einmal war. Nur die Schwere ist geblieben.
Widerspenstige Gedanken, Fremdwörter,
Sehnsuchtsträume überschrieben.
Jedes Jahr auf Weihnachten besinnen,
wo doch jeder Tag Liebe braucht.
Nichts Grosses beginnen,
ein, zwei Kerzen auf dem Tisch,
leuchtende Augen, Selbstgespräche,
Katzenpfoten, ein ABC-Gemisch,
eine Melodie, ein Hauch
Zuversicht, die Lerche.

(© Monika Minder)

Geduld

Wir flüchten
in deine Zauberwelt,
Winter, weil es
nichts Schöneres
gibt, als sich
mit dir in Geduld
zu üben.

(© Monika Minder)

Weihnachtszauber

WEIHNACHTSZAUBER
LICHTERWELT
HOFFNUNGSGLAUBE
WINTERZEIT
FRIEDENSTAUBE
STERNENZELT
LIEBE, DIE
ZUSAMMENHÄLT.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Im Anfang alles Neuen muss das Staunen sein.

(© Monika Minder)

Der Himmel

Der Himmel
setzt auf Tannen
dem Schnee von gestern
Lichtergirlanden.

(© Monika Minder)

Schönes Winterbild mit kurzem Spruch - zum Ausdrucken oder Versenden
Naturfoto mit Schnee bedeckte rote Beeren

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Bild-Text:

DER WINTER IST DIE VORBEREITUNG AUF ALLES BLÜHENDE. DIE ZUVERSICHT.

(© Monika Minder)

Besinnlichkeit

In den Tagen liegt Besinnlichkeit.
Hoffen, weit über das Herz hinaus,
Fröhlichkeit sammeln und der Geduld
zärtlich wie einem Vogel die Hand hinhalten.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
DIE STILLE DES WINTERS NÄHRT DIE ZUVERSICHT DER VERZWEIFELTEN.

(© Monika Minder)

Geborgenheit schaffen

Wie ist die Welt so still und kraftvoll,
wo wir uns die Hand geben, und uns tragen
und in einem achtungsvollen Miteinander
Orte der Geborgenheit schaffen.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
WIE DER WINTER DIE GEDULD SICHTBAR MACHT, SO DIE STERNE DIE LIEBE.

(© Monika Minder)

Träume

Immer träume ich
mir Hoffnungssterne
an den grauen Himmel
und säe Blumen ins Herz.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Die Natur ist unsere Hoffnung, unsere Zuversicht und unsere Zukunft, nicht das Kapital.

(© Monika Minder)

Im Anfang und im Ende

Wo wir getroffen werden,
werden wir aufgehoben,
wie im Anfang und im Ende.
Mit den Narben verblasst
allmählich die Angst und
Vertrauen wächst nach
wie die Rinde am Baum.

(© Monika Minder)


Naturfoto mit letzten goldenen Herbstblättern am Zweig

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Bild-Text:

WAHRES LEBEN ENTSTEHT AM MEISTEN NOCH IN DER UNAUFDRINGLICHKEIT, IM LEISEN.

(© Monika Minder)

Mit dem kleinen Wort Danke

Mit dem kleinen Wort
DANKE
Grosses aussprechen und
damit im Guten den Weg
nach vorne gehen.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Die Hoffnung kann nur dort nicht untergehen, wo wir lernen menschlich zu denken und zu handeln.

(© Monika Minder)

Licht der Hoffnung

Hell wird der Himmel
in zauberhafter Nacht.
Im Licht der Hoffnung
sind leise wir aufgewacht.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
IN DER DANKBARKEIT FLIESST ZUVERSICHT IN EINE NEUE KRAFT.

(© Monika Minder)

Liebe und Zuversicht

Das Beste ist der Tag,
der jetzt vor dir steht,
und den du mit deiner Liebe
und mit Zuversicht füllen kannst.

(© Monika Minder)

ZEIT FÜR EIN DANKE - TEXT
Wieder ein Stück Weg hinter sich lasssen. Zeit, das eine oder andere abzuschliessen. Vergangenes wertschätzen, das Gute weiterleben lassen. Aus dem Schlechten lernen. Mit dem kleinen Wort Danke Grosses ansprechen und damit im Guten den Weg nach vorne gehen.

(© Monika Minder)

Adventszeit 2020

Schnee auf den Dächern.
Trotz Krisenzeit keine Langsamkeit in Sicht.
Neblig verhangene schwere Tage.
Nichts wollen, nichts tun,
was war und ist, besticht.

Kerzenlicht wärmt die Seele.
Unbedeutenden Dingen Hingabe schenken.
Es ist Zeit, dass Zeit Zeit wird.
Es wird nicht reichen alle Jahre einmal
an Freundschaft und Liebe zu denken
und die Dinge zu nehmen, wie sie kommen.

Man muss auch tanzen können,
wenn keine Musik da ist,
Kerzen anzünden,
wenn es hell ist,
eine Welt in sich
selbst finden...

(© Monika Minder)


Naturfoto Schnee auf grünen Blättern

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Bild-Text:

Was wir heute tun, skizziert das Gemälde von morgen.

(© Monika Minder)

Formvollendet

Formvollendet stirbt das Jahr
allein in sein Geheimnis.
Vielleicht, vielleicht auch nicht,
in einen neuen Raum,
wo es seine Kreise zieht,
vorübergeht mit mehr des Dunklen,
weil zu viel Sonne kein Wasser
mehr fliessen lässt.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
HOFFNUNG IST, WO MENSCHEN SICH AUF AUGENHÖHE BEGEGNEN.

(© Monika Minder)

Diese seltsame Welt

Mutter;
Geschenke mochte sie noch nie.
Vater;
hat lieber Wein und Bier.
Die Moderne drückt auf Knöpfe
und streichelt alte Zöpfe.
Bald fallen Weihnachtsbäume
und Orangen auf Knopfdruck
vom Himmel und singen.
Das ändert nichts daran.
Mutter mag keine Geschenke
und Vater sieht die Knöpfe
nicht mehr.

(© Monika Minder)


Naturfoto schneebedeckte rote Beeren

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Bild-Text:

Manchmal fällt ein Stern vom Himmel und es beginnt zu blühen mitten im Winter.

(© Monika Minder)

Wirklichkeiten

Der Schnee liegt wie ein Spiegel
und die Vögel piepsen die Kälte tot.
Die Wirklichkeit löst sich in Zeit auf,
während Nichtigkeiten ihre Bitterkeiten
auf unbekannte Schultern laden, versuchen
wir in neuen Einsamkeiten heimisch zu werden.
In einer auf Halbmast gesetzten Zukunft
den Mond zu stören, wäre törricht.
Vielleicht die Tage mit den Träumen
auslöschen, mit leichtem Gepäck eine
neue Kombination von Leben ausdenken
und ungeschriebenen Tagen leise,
ganz leise, die Hand hinhalten.

(© Monika Minder)

Lieder der Hoffnung

Wir gehen gemeinsam hinein
zu den Liedern der Hoffnung.
Still, bleib stehen:
Hörst du den Wind,
siehst du die Wolken
wie sie ziehen?
Lass los, halte nichts fest.
Nichts hält ewig.
Freue dich an den blauen Tagen,
lächle dir Freude ins Gesicht,
lass dich berühren.
Still, spürst du die Liebe?

(© Monika Minder)

S P R U C H
Besser als die Hoffnung ist die Zuversicht. In ihr steckt die Kraft des Anfangs, des Tuns und Auf-sich-nehmens.

(© Monika Minder)

Was man der Zeit hinterlässt

An Tannen hängen wie an Gedanken,
was man der Zeit hinterlässt.
Was wir alles an Wissen tanken
zwischen dem Jetzt und dem Jetzt
als kleine Schnipsel in der
Lichteigentümlichkeit winterlich
angehauchter Tage.

Was wir an Lichtern angezündet haben,
wo keine Dunkelheit ist, um auszufüllen,
was keinen Ort im Herzen hat und zu
vergessen, was nie vergessen werden darf.
An Tannen hängen wie an Gedanken,
was man der Zeit hinterlässt.

(© Monika Minder)

S P R U C H - Z I T A T
Wo wir nach Greifbarem suchen, wo nichts sicher ist und nach Vergangenem, wo doch jeder Augenblick neu erschaffen wird. Weil Gewesenes gewesen und manchmal verbraucht ist, man es ruhen lassen, um Neuem eine Türe zu öffnen, weil Liebe ist, immer da ist.

(© Monika Minder)


rotweiss getupfte Christbaumkugel gespiegelt

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Bild-Text:

ES SIND DIE KLEINEN LICHTER DES ALLTAGS, DIE WÄRME IN HERZEN TRAGEN.

(© Monika Minder)

Stille

So vielfältig in der Art ist Stille:
In der Betrachtung eines Bildes,
dem letzten Ton eines Liedes,
dem Verkehr, der verstummt,
der Liebe, die geht,
der Windstille ...
Die Stille der Einsamkeit,
der Angst, des Zweifels,
die Stille der Nacht,
die Stille der Hoffnung...

(© Monika Minder)

Weihnacht
ist wie eine leere Schachtel

Ein Bub am Strassenrand
trägt eine Schachtel in der Hand.
Da kommt ein reicher Herr
von sehr weit übers Land.

Er sieht wie wenig Geld
liegen auf der Schachtel Boden.
Er greift in seinen grossen Beutel
und füllt sie auf bis oben.

Der Bub kriegt purpurrote Ohren
unter seiner kargen Mütze.
Er rennt los und halb erfroren,
kommt er zu Mutter's Hütte.

Freudeschluchzend springt er
ins Stübchen. Hier ist es still:
"Mutter, Mutter, sieh Mutter,
es ist viel zu viel."

Weihnacht ist wie eine leere Schachtel,
mit Liebe füllen wir sie aus.
Und du mein Kind trägst mit Herz
freudig die Schachtel zu dir nach Haus.

(© Monika Minder)


Naturfoto mit rotweiss getupfter Christbaumkugel im Schnee

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Bild-Text:

Wohlstand ist die Freude, mit wenig auszukommen und doch zufrieden zu sein.

(© Monika Minder)

Der Zeiger

Der Zeiger löscht
in der Geographie
des Kalenders
die Worte
von gestern
aus dem Schnee
von Morgen.

(© Monika Minder)

S P R U C H englisch und deutsch
Change needs empathy.

Veränderung braucht Einfühlungsvermögen.

(© Monika Minder)

Wenn ich liebe, schneit es

Wenn ich liebe, schneit es.
Die Teelichter werden leise
und die unbeschriebenen Seiten
flackern durch den Augenblick.

(© Monika Minder)


Karte schwarz-gold mit Glücksspruch

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Bild-Text:

GLÜCK IST GEBORGEN SEIN.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Wir müssen wieder lernen, verloren zu gehen.

(© Monika Minder)

Die Zeit

Weit offen
wie ein breiter
Horizont -
die Zeit,
die nie
anzukommen scheint
und doch ewiger
Augenblick ist.

(© Monika Minder)

Bei Neuschnee

Bei Neuschnee geht alles,
fliegt alles davon, verwandelt
sich die Angst in zärtliche
Geborgenheit, und wir tollen
mit Schneebällen in
liebevoller Erinnerung.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Das Zeitalter bedeckt unsere Fragen, die wir nicht mehr stellen. Wo noch frohlockt wird, während die Antwort der Vögel zerschellt an unseren Ufern.

(© Monika Minder)

Dinge kommen und gehen

Wo die Tage, die wir aus der Hand geben
als hätten wir genug davon, uns zusammenführen,
die Zärtlichkeit uns Vergebliches füllt,
wo Dinge kommen und gehen
und alles sich verliert in der Zeit,
ein Leuchten sich in die Bäume verirrt,
das Lächeln einer Blume, einer Hand...

(© Monika Minder)


Naturfoto mit im Schnee sitzender Christbaumkugel

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Bild-Text:

FROHE WEIHNACHTEN
und ein gesundes und glückliches neues Jahr

Anfang

Manchmal sucht
das Licht die Dunkelheit
und ohne sich anzumelden
bricht ein Weg ins Gemüt.
Weil Anfang Achtsamkeit
braucht und ein Herz,
das schlägt.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Die Zeit versucht uns "Dinge" nahe zu bringen. Dabei verlieren wir über den luftleeren Raum (Wlan) ständig ein bisschen mehr an Kontakt.

(© Monika Minder)

Wenn die Welt sich verwandelt

Seltsam, wenn die Welt sich verwandelt
Und Winter sich über die Zeit stellt,
Wenn wir im Dunkel wandern
Und Einsamkeit uns von allem trennt.

Keiner ist weise, der nicht die Geduld kennt.
Alles braucht Stille, braucht Zeit,
Braucht Vertrauen in das Leise der Welt,
In das Wachstum jeder dunklen Zeit.

(© Monika Minder)

Dieses Gedicht ist entstanden nach einer Idee des Gedichtes "Im Nebel" von Hermann Hesse.

S P R U C H
So weh die lärmende Stille, wie die Sehnsucht nach Gerechtigkeit.

(© Monika Minder)

Wir

Wo das Licht verlorengeht
und der Tag unvollendet
nach einem Wort fragt,
das die Welt neu erschafft.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Vergiss die Träume nicht, sie sind die Rosen in deiner Seele.

(© Monika Minder)

Die Dämmerung festhalten

Die Dämmerung festhalten, gedankenvoll
mit dem wiegenden Gelb der Lichter.
Lauschen wie mit der Muschel am Ohr
den Orgelklängen, dem Gebet.
Wie zu Kinderzeiten den Mund offen,
unruhig in spannender Erwartung.

(© Monika Minder)

Es ist Zeit

Die Zweige flüstern durch den Wind:
Es ist Zeit für himmlische Glocken
und eine Nuance Melancholie.
Komm, es ist Zeit, wir müssen uns
neu lieb gewinnen.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Wo wir achtsam leben, leben wir liebend, leben wir.

(© Monika Minder)


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Bild-Text:

Wo du Liebe verströmst, Licht und Wärme, bist du ein Stern.

(© Monika Minder)

Ich will nicht aufhören

Ich will nicht aufhören Baum zu werden,
mit guter Verwurzelung fest auf dem Boden
zu stehen und so langsam wie möglich
zu wachsen und dabei das Aufrichten
üben, immer wieder, und das Niederknien.
Ich will nicht aufhören, mich zu erinnern,
dass ich gepflanzt wurde und mit all
den Möglichkeiten einen Raum
einnehmen darf.
Ich will nicht aufhören.

(© Monika Minder)

Dezemberabend

Dezemberabend, erste Flocken feuchten;
Aus der Ferne zarter Duft.
Hoffnungsvoll durchleuchtet
ein Stern die flockentrübe Luft.

Glockenklänge beben
summend durch mein Ohr.
Aus der Masse heben
reinste Klänge sich empor.

Goldne Lichter zittern
über meine Seele hin.
Seit ich deinem Leuchten
einst begegnet bin.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Am Anfang war die Aufmerksamkeit, die Lichtung. Ohne Lichtung kein Licht.

(© Monika Minder)

Was wir uns wünschen

Was wir uns wünschen,
fügen wir in die Träume ein.
Nichts, was da nicht Platz hätte.
Im Advent werden Wünsche frei;
und irgendwo hört die Welt auf.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Eine Lichtung kann überall entstehen, wo wir uns Licht werdend fallen lassen.

(© Monika Minder)

Liebe gefüllt mit Zuversicht

Liebe gefüllt mit Zuversicht
und in der Besinnlichkeit tanzen,
mit dem Blick nach vorn,
weil, wo's dankbar ist,
hüpft das Licht.

(© Monika Minder)

S P R U C H - Z I T A T
Wie ist die Welt so still und kraftvoll, wo wir uns die Hand geben und uns tragen und in einem achtungsvollen Miteinander Orte der Geborgenheit schaffen.

(© Monika Minder)

Welkes Jahr

Jedes Licht will zur Liebe,
jedes Jahr zu Ende gehen.
Ewiges wird es nur geben,
wo nichts will siegen.

Auch der schönste Advent will
einmal Weihnachten und Liebe spüren.
Warte, Eilendes, bleib still,
wenn der Glitzer dich will entführen.

Fühl eigene Wünsche und wehr dich nicht,
lass sie einfach still gewähren,
lass vom Jahr, das sich bricht,
dich sanft nach Hause wehen.

(© Monika Minder)

Nach einer Idee von Hermann Hesse "Welkes Blatt"

S P R U C H
Und wieder alles auf Anfang, wie staunen.

(© Monika Minder)

Die Tage füllen sich mit Zauber

Jetzt, wo der Wind Bäume und Äste
zu Schneegestecken friert, füllen sich
die Tage mit Zauber, und mit Dingen.
Wo Kerzen nicht erlöschen, führen
Träume uns aus der Dunkelheit
und Worte finden Sinn.

(© Monika Minder)

S P R U C H
In der Hoffnung werden wir frei, lösen wir uns von Garantien und gestalten die Zukunft.

(© Monika Minder)

Das Licht

Du kannst zerstören und werten,
eine Kerze hören oder zertreten;
Und ziehst du auch den Docht heraus,
das Licht bringst du nicht aus.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Zum Werden, was wir sind, fehlt stetig ein bisschen mehr Zeit.

(© Monika Minder)

Lichtung

Einen Augenblick im Beinahnichtvorhandensein vorhanden sein und im Nein und Nicht Gesicht sein. Wo du echt bist, schaffst du eine Lichtung.

(© Monika Minder)

Trösten

Das Leiseste dürfen wir
nicht übersehen,
und trösten bis die Sterne
laut am Himmel stehen.

(© Monika Minder)

G E D A N K E N
Weise Leute sagen, man solle mit einem einfachen Schritt beginnen, wenn man hoch steigen wolle. Sich zum Tal der Welt machen. Auch den Ruhm kennenlernen und die Ungnade, um wieder zur Einfachheit zurückzukehren. Wie schön. Es kommt mir vor wie die Natur, die aus der Stille wächst und im Frühling zu einer immensen Üppigkeit gelangt, um dann im Herbst wieder, mit Erinnerungen voll, ins Einfache heimzukehren. Nur, dass die Natur wohl diesen Zyklus um einiges ernster nimmt als wir.

(© Monika Minder)

Die Welt wiederholt sich

Die Welt wiederholt sich, wie alles.
Die Leute rennen hin und her
wie Wolken vor einem Gewitter.
Zyklisch wird Volumen gemessen.
Nichts Besänftigendes.
Nur das Goldpapier ist rosa in diesem Jahr.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Durch die Stille gehen die lautesten Wege.

(© Monika Minder)

Das Jahr ist müde

Jetzt, wo das Jahr langsam die Augen schliesst, weils müde ist von der langen Reise, was brauchen wir noch im Angesicht des knappen Lichts des Tages, des Sternenglänzens und Kerzenflimmerns? Ein ruhender Geist, mit der Zeit der Natur tief verbunden.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Wo uns die Zeit sucht, in der Begeisterung, in der Freude, in der Kreativität ..., sucht uns die Liebe.

(© Monika Minder)

Mutig inne halten

Mutig inne halten,
aushalten
die Leere,
um in ihr die Fülle
zu spüren,
im nichts Erwarten,
wunschlos,
nur Sein dürfen,
Angenommensein.

(© Monika Minder)

Neue Reise

Wo etwas zu Ende geht, beginnt immer zugleich etwas Neues. Eine neue Reise, eine Reise nach innen zuerst, um zu finden, was als Kern schon da war, angelegt wurde, vor mir da war, da ist und jetzt gemeinsam mit mir die neue Reise anzugehen.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Und teilen wir doch nur ein Lächeln, teilen wir ein bisschen Wärme.

(© Monika Minder)

Kerzenlicht

Jetzt,
wo die Abende wieder möbliert sind
mit Kerzenlicht und Symphonien,
trägst du mich nach Hause.

(© Monika Minder)

S P R U C H - Z I T A T
Immer wieder die Möglichkeiten sehen, Leben neu zu entwerfen und überhaupt das Leben als Lebensentwurf, als etwas Kostbares und mir Aufgegebenes, immer wieder justieren Könnendes lieb zu haben.

(© Monika Minder)

Wo mich ein Licht in den Arm nimmt

Wo mich ein Licht in den Arm nimmt,
vertraue ich mich dem Wind an
und erfinde eine neue Sprache.

(© Monika Minder)

> die lustigen Schlingel Weihnachtsgedichte von Monika Minder

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